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Wie man aus einer Patagonia-Kapuze wieder ein nützliches Teil macht
Es ist noch gar nicht so lange her - genauer gesagt 8 Jahre, da hab ich mir meine vorletzte Hardshell-Jacke gekauft. Modell "Direct X Jacket" von Patagonia. Wunderbares Ding, ich hatte sie ganze 6 Jahre, bevor mich zahlreiche Einstiche von Steigeisen, Eisschrauben und ungeheuer scharfem Bergell-Granit dazu bewogen haben, mich nach einer neuen Jacke umzuschauen. Nach meinen guten Erfahrungen mit Patagonia hab ich wieder zu dieser Marke gegriffen, diesmal eine "Men's Stretch Latitude Jacket". Schön leicht, passt auch ganz gut, alles in allem wunderbar, wenn da nicht dieser völlig unnütze Lappen von Kapuze um den Kopf rum hängen würde.
Zum Vergleich: Bei der "Direct X Jacket" war es genau ein Gummizug, mit dem man die Kapuze - egal ob mit oder ohne Helm - passend machen konnte. Für die "Stretch Latitude" gibt es davon sicherheitshalber gleich 4: Einen hinterm Kopf, einen innendrin und zwei (wie bei jeder normalen Kapuze) vorne links und rechts. Allerdings können die letzten beiden Züge nur "von innen" bedient werden und noch dazu nur von einem völlig bekloppten Schaumstoffteil gehalten. Nach 2 Jahren des Ärgers über diese Art der nicht-funktionierenden Kapuzen-Befestigung hab ich schließlich zum Messer gegriffen und mit zwei kleinen Schnitten und zwei Tankas aus dem unnützen Lappen wieder eine funktionierende Kapuze gemacht. Alles was dazu notwendig war, waren zwei kleine Schritte in der Führung des Gummizuges der Kapuze in der Jacke und danach das Einfädeln von zwei Tankas, mit denen die Züge schließlich vernünftig fixiert werden können. Die Fotos sollten alle Details zeigen. Viel Spaß beim Nachbauen... Patagonia lernt's ja vllt. in Zukunft auch wieder, vernünftige Kapuzen zu bauen.




